Logo
Navigation


Willkommen
Beispielreden
Zeitgeschehen
Beispielgedichte
Muttertag
Auftragsgedichte
Ostergedichte
Mein Gästebuch
Das benötige ich
Kontaktaufnahme
Impressum
Datenschutz

Finanzkrise? Kinder kennen die Lösung!

Mein Enkelkind, vier Jahre jung,
stets voll Elan und voller Schwung,
kam zu Besuch und schnappte sich
ein Nudelholz, schlug damit auf den Tisch.

Begeistert hat mich dieses nicht,
ich setzte auf ein ernstes Gesicht,
hab' den Dreikäsehoch belehrt:
was Du da tust, das ist verkehrt!
Wenn Du meinen Tisch zu Kleinholz machst,
dann schlacht' ich Dein Sparschwein, auch wenn Du jetzt lachst,
werd 'mit dem Geld zum Möbelhaus laufen,
um einen neuen Tisch mir zu kaufen.
Und ist Dein Sparschwein erst mal leer,
dann bist Du arm, hast gar nichts mehr.

Der Kleine kurz nur überlegt
und das Problem vom Tische fegt:
Nein, Oma, arm ich dann nicht bin,
ich geh' zu Onkel Benjamin,
der arbeitet ja bei der Bank
und die hat gaaaanz viel Geld im Schrank!

Für meine Mutter

Du hast mir Märchen vorgelesen,
bist immer für mich da gewesen,
mit allen meinen Kindersorgen
fühlte ich mich bei Dir geborgen.

Und später, ich weiß es noch genau,
ich war nicht mehr Kind und noch nicht Frau,
da hast Du mir viel Freiheit gegeben,
damit ich hineinwachse in das Leben.
Doch ich wusste: Du stehst für mich bereit,
hast ein offenes Ohr für mich jederzeit.

Auch dann, als ich schon erwachsen war,
von zu Hause weg so manches Jahr,
selbst da warst Du mir immer nah,
in Dir stets ich meinen Fels in der Brandung sah.

Wenn ich Dich mit einem Wort beschriebe,
dann hieße dieses Wort einfach LIEBE!

Man sollte alles von seiner positiven Seite sehen

Eines Tages, die Schule war aus,
kam mein Jüngster fröhlich nach Haus,
fragte: Was gibt’s zum Mittagessen?
Außerdem, fast hätt' ich's vergessen,
heute nämlich habe ich
eine gute und eine schlechte Nachricht für Dich.
Ich will Dich ja nicht beim Kochen stören,
doch sag, welche möchtest zuerst Du hören?

Sag mir erst die schlechte, junger Mann,
damit ich mich auf die gute noch freuen kann.

Ja, Mutti, sagt der Knirps durchtrieben,
ich hab' in Mathe eine sechs geschrieben.

Ich atme tief durch und sag hoffnungsvoll:
die gute Nachricht wäre jetzt toll.
Im Stillen rede ich mir ein,
es wird eine eins in Deutsch vielleicht sein?

Mein Sohn plustert auf seine Körpermasse:
Es war die beste sechs der ganzen Klasse!

Logik

„Aus Fehlern lernt man“ wird gesagt.
Und darum hab ich mich gefragt:
Wird man aus Fehlern wirklich schlau?
Betrachten wir es mal genau:
Mache ich Fehler, dann lern ich dazu,
mach ich keine, bleib ich 'ne dumme Kuh.
Nun drehen wir die Sache um:
Perfekte Menschen sind strohdumm!

Und die Moral von der Geschicht:
Verachte Deine Fehler nicht,
lieb sie wie Dein eigenes Kind,
weil sie Erfolgsgaranten sind
Copyright © by Melitta Lohnes 2013-2017
Auszüge aus meinen Arbeiten - außer als "öffentliche Gedichte" gekennzeichnete Gedichte - sind nur nach schriftlicher Genehmigung gestattet.